Sick Of It All Sick Of It All Sick Of It All

Wir entschlossen uns, das legendäre New Yorker Hardcore-Quartett mal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn nie zuvor waren die Jungs aus dem Big Apple so beliebt und erfolgreich wie heute, wie die völlig ausverkauften Hallen und Clubs der Europa-Tournee im Februar/März eindrucksvoll bewiesen. Wir unterhielten uns mit Sänger Lou Koller über den aktuellen Stand der Dinge, wobei sich dieser einmal mehr als sehr netter und kooperativer Interviewpartner herausstellte.

Erste Frage: Habt ihr nicht langsam die ganzen Fragen über euer neues Label Fat Wreck Chords satt, da euch jedermann darauf anzusprechen schein?
Lou: Stimmt, jeder quetscht uns darüber aus. Ich kann dazu nur sagen: Wieso sollte eine Band von der Eastcoast nicht auf einem Westcoast-Label sein? Fat Wreck ist ein super Independent-Label, das im Punk- und Hardcorebereich wirklich hervorragende Arbeit leistet, was uns natürlich entgegenkommt. Wir kennen Fat Mike seit vielen Jahren, so daß der Kontakt nie abriss. Er ist ein sehr fairer Freund und Geschäftspartner, dem es nicht nur um die Kohle geht. Es war für uns einfach Zeit für einen Wechsel.

Gab es noch andere Interessenten?
Lou: Ja, sehr viele sogar! Wir bekamen Anfragen von einigen anderen Independent-Labels, aber auch von einigen Major-Kompanies. Letztendlich ergab sich der Wechsel zu Fat Wreck aus den eben genannten Gründen fast von selbst, es war ein ganz natürlicher Prozess, der ohne große Verhandlungen über die Bühne ging. Wie ein Handschlag.

Ist "Call To Arms" aus deiner Sicht euer bisher bestes Album?
Lou: Ja, definitiv! Ich mag wirklich jeden Song darauf, was z.B. bei "Built To Last" nicht der Fall war.

Plattencover von Sick Of It All Wieso wurde ausgerechnet "Potential For A Fall" als erste Single ausgewählt?
Lou: Weil das Stück alles verkörpert, wofür wir stehen: gute Lyrics, viel Groove und eine gesunge Portion Härte und Aggressivität.

Wird es noch eine zweite Single-Auskoppelung geben?
Lou: Das wissen wir noch nicht so genau. Ich persönlich mag "Sanctuary" und den Titeltrack sehr gerne. Und "Falling Apart" kommt anscheinend gerade live sehr gut beim Publikum an.

Ich mag "The Future Is Mine" am liebsten. Worum geht es da genau? Um einen verlorenen Freund oder um eine unglückliche Liebesbeziehung zu einer Frau?
Lou: Das musst Du Armand fragen, der hat den Text dazu geschrieben... ... In diesem Moment geht die Türe auf, Armand streckt seinen Kopf herein: "Es geht definitiv um eine Frau!" (Gelächter) Danke, Armand! Armand: Keine Ursache! (schließt die Türe wieder)

Es fällt generell auf, daß viele eurer Texte in mehrere Richtungen verstanden werden können.
Lou: Ja, richtig, das ist Absicht! Wir schreiben ungern so spezielle Sachen wie "Dieses Mädchen hat mein Herz gebrochen", unsere Texte sind allgemeiner und mehrdeutiger ausgelegt, was aufgrund des Interpretationsspielraumes mehr zum nachdenken anregt.

Wer z.B. ist "Martin" im elften Song des neuen Albums?
Lou: Das war der Hausmeister von Petes Wohnanlage, ein verbitterter alter Mann, der alles und jeden gehasst hat. Bis wir ihn eines Tages beim Müllraustragen geholfen haben, da wurde er plötzlich zutraulich. Leider ist er ein paar Wochen später völlig vereinsamt in seiner Wohnung verstorben.

Da ist er wieder, der Interpretatiosspielraum. Ich dachte, dass es sich bei Martin um einen jungen Burschen handelt, der Selbstmord beging.
Lou: Wirklich? Die letzte Textzeile "He laid down when he had enough" bezieht sich auf den einsamen Tod des alten Mannes. Wir waren drei Tage später in seiner Wohnung, wo er gerade von der Polizei auf seiner Couch liegend gefunden wurde. Ich meine, wir haben diesen Typen (bis auf die letzten Wochen) jahrelang nicht ausstehen können. Doch plötzlich sahen war in der Wohnung sein ganzen Erinnerungen an bessere Zeiten, also Fotos von seiner Frau und alte Zeitungsartikel. Und da realisierst du erst, dass dieser Mensch früher mal ein richtiges Leben mit allem drum und dran geführt hat, obwohl er die letzten Jahre als einsamer Alkoholiker verbracht hat. Eine traurige Geschichte....

Viele eurer Texte drehen sich um Einsamkeit.
Lou. Ja, einige. Manchmal liebe ich aber auch die Einsamkeit, speziell, wenn eine lange Tour gerade zu Ende gegangen ist. Da genießt du die Einsamkeit, weil du auf Tour wirklich nie alleine sein kannst, es ist immer irgendwer um dich herum.

Aber eigentlich dürfte doch keiner von SICK OF IT ALL wirklich einsam sein, schließlich sind meines Wissens drei von euch verheiratet.
Lou: Richtig, ich habe auch noch einen sechsjährigen Sohn, und auch Armand ist vor kurzer Zeit stolzer Vater geworden. Und mein Bruder Pete ist auch schon unter der Haube. Aber trotzdem genießt jeder gewisse Momente der Einsamkeit, da wir generell sehr viel unter Leuten sind.

Themawechsel: Wie wichtig sind Fanzines für dich?
Lou: Fanzines sind sehr wichtig, sie bilden sozusagen die Basis. Und wir versuchen den Kontakt zur Basis wirklich zu pflegen. Selbst als wir noch auf dem Major-Label waren, gab es eigentlich nie so etwas wie einen festen täglichen Interviewplan, auch wenn einige Leute das gerne so gehabt hätten. Wenn irgendwer mit einem Kassettenrecorder auf mich zukommt und nach einem Interview fragt, dann ist das überhaupt kein Problem. Jeder, der mit sprechen möchte, kann auch mit mir sprechen, egal, ob das dann später 300 oder 50000 Leute lesen.

Hast du selber mal an einem Fanzine mitgemacht?
Lou: Ja, allerdings habe ich kein eigenes gemacht. Aber ich habe jahrelang für das Fanzine eines Freundes vorwiegend Konzertberichte geschrieben. Aber er hat mich immer dafür kritisiert, daß ich viel zu nett zu den Bands war und angeblich zu positiv berichtet habe.

Nervt euch eigentlich das Old School-Etikett, das euch ständig aufgedrückt wird?
Lou: Ich weiß auch nicht, jeder bezeichnet uns als "Old School". Wir werden immer in die selbe Liga wie AGNOSTIC FRONT eingeordnet, obwohl AGNOSTIC FRONT fast zehn Jahre älter als wir sind. Okay, vielleicht nicht ganz zehn Jahre, aber sie sind schon einige Jahre länger als wir dabei.

Zumindest sehen sie zehn Jahre älter aus!
Lou: (lacht) Das hast du behauptet, nicht ich! Wir werden einerseits wegen unseres fortgeschrittenen Alters als "Old School" bezeichnet, andererseits aber natürlich auch wegen unserer musikalischen Ausrichtung. Viele der neueren Hardcore-Bands klingen mittlerweile mehr nach Metal, manche sogar nach Death-Metal, wovon wir natürlich meilenweit entfernt sind. Aber ich mag auch einige New School-Bands wie z.B. SNAPCASE sehr gerne. Ich habe einen ziemlich breitgefächerten Musikgeschmack was die Punk/Hardcore-Schiene angeht, ich höre mir in diesem Bereich eigentlich fast alles an. KID DYNAMITE aus New Jersey höre ich zur Zeit sehr gerne, eine neue Band, die stark nach GORILLA BISCUITS klingt, sehr Old School eben.

Hörst du auch gerne elektronische Musik?
Lou: Nein, überhaupt nicht! Aber Pete und Armand mögen so ein Zeug recht gerne. Okay, wenn so ein Sound irgendwo gespielt wird, dann stört es mich nicht, d.h ich renne nicht gleich entsetzt davon. Aber ich kaufe mir keine dieser "Bumm Bumm Bumm"-CDs, so sehr bin ich von der ganzen Techno-Scheiße dann doch nicht begeistert. Aber warum sollte ich auch? Es gibt im Punk- und Hardcore-Sektor so viel hervorragende und auch unterschiedliche Musik, die meinen Bedarf abdeckt. Erst eine alte SOCIAL DISTORTION-Scheibe hören , dann zur neuen HATEBREED greifen, um danach bei DISCHARGE die Sau rauszulassen, so muss das sein! Ich höre auch manchmal gerne Emocore, zwar nicht viele Bands, da viele meiner Meinung nach zu weinerlich rüberkommen, aber THE GET UP KIDS zum Beispiel sind Gott!!

Kennst du AT THE DRIVE-IN? Die sind noch besser als THE GET UP KIDS!
Lou: Wirklich? Das kann nicht sein, niemand ist besser als THE GET UP KIDS!! Aber den Namen habe ich schon mal gehört.

Doch, glaub mir ruhig.
Lou: Ich werde das nachprüfen.

Ihr spielt ja jetzt schon seit dreizehn Jahren zusammen, ich finde es schon erstaunlich, daß sich dein Musikgeschmack anscheinend kaum verändert hat. Viele Leute hören so einen Sound ja leider oft nur in jungen Jahren, um sich Jahre später darüber lustig zu machen.
Lou: Es gibt halt meiner Meinung nach - wie ich schon gesagt habe - in unserer Szene ein relativ unterschiedliches, breitgefächertes und interessantes Angebot, das nicht so schnell langweilig wird.

Sänger Lou Koller Stichwort "Unity" - Was hältst du von diesem Begriff?
Lou: Das ist ein mittlerweile ziemlich ausgelutschter Begriff! In den USA existiert dieses Ideal in der Realität so gut wie gar nicht. Straight Edge-Bands spielen dort ausschließlich vor sXe-Kids, Punk-Bands spielen dort fast nur vor Punks, usw... Bei uns oder MURPHYS LAW ist das komischerweise etwas anders, wir haben in der Regel ein relativ gemischtes Publikum, aber frag’ mich bitte nicht, warum das so ist. Vielleicht weil wir nicht predigen, weil wir niemanden unsere Meinung aufzwingen wollen. Und vielleicht weil wir uns über keine andere Szene lustig machen, keine Ahnung. In Europa scheint diese Trennung jedenfalls nicht so ausgeprägt wie in den Staaten zu sein. Früher war diese Trennung in New York auch nicht so stark spürbar, das hat sich erst im Laufe der Jahre so ergeben. Ich erinnere mich noch an Konzerte, wo z.B. REAGAN YOUTH und YOUTH OF TODAY zusammen gespielt haben, so etwas wäre heutzutage fast undenkbar. Heute will jede Szene und Splittergruppe unter sich bleiben, "Unity" gilt sozusagen nur noch für die "Elite", für die befreundeten Szenezugehörigen, aber nicht für irgendwelche anderen Leute.

Gab es in letzter Zeit irgendwelche (gewalttätigen) Zwischenfälle auf euren Konzerten? Und was unternehmt ihr, wenn die Stimmung zu aggressiv wird?
Lou: Wenn irgendwas schief läuft, dann machen wir schon entsprechende Ansagen oder unterbrechen auch notfalls den Song. Gerade beim Stagediving kann es manchmal zu Verletzungen kommen, da es leider immer wieder mal Idioten gibt, die mit den Füßen voran von der Bühne springen. Ich erinnere mich an ein Konzert in einer großen Halle in Minneapolis, wo die Veranstalter eine Woche vorher auf dem WEEZER-Konzert dreihundert Eintrittskarten für unser Konzert verschenkten, damit die Riesenhalle wenigstens einigermaßen gefüllt aussah. Mit dem Ergebnis, daß dann einige von diesen dämlichen WEEZER-Fans, die das Stagediving nur aus dem Fernsehen kannten, mit den Füßen voran ins Publikum sprangen, wobei ein Mädchen schwer verletzt wurde und ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Wir haben das Konzert dann unterbrochen und diesen Leuten das Stagediving verboten. Das war ein ziemlich deprimierender Auftritt für uns.

Und wie ist das so in Deutschland?
Lou: Das mag jetzt vielleicht blöd klingen, aber wir wissen (ohne auf die Charts oder Verkaufszahlen zu schielen) ganz genau wie gut unsere neue Scheibe in einem Land geht, wenn wir dort unser Konzertpublikum beobachten. Und zwar können wir das an der Anzahl von Idioten ablesen, die schon vor der Show auf der Bühne stehen und springen oder zwischen den Songs von der Bühne hüpfen. Zum Beispiel gestern bei dem Auftritt in Köln, der mit 1250 Leuten wirklich sehr gut besucht war. Von dieser Besucherzahl waren wir echt begeistert, aber als wir dann loslegten, merkten wir, wie "gut" die neue Platte wirklich geht. Da tummelten sich nämlich ganz schön viele Idioten zwischen den Songs auf der Bühne und sprangen auch ohne Musik. Ich hätte die am liebsten nach ihrem Geisteszustand gefragt: Was zur Hölle macht ihr hier? Hört ihr irgendwelche Musik? Ich habe denen dann folgenden Text aufs Auge gedrückt: Stagediving ist nichts, was man nachmachen sollte, weil man es in einem PEARL JAM- oder MICHAEL JACKSON-Video gesehen hat. Es muß von ganz tief innen kommen - wenn dich die Musik irgendwie bewegt, dann tanze und springe. Aber wenn du das nur tust, weil du es auf MTV gesehen hast, dann ist das wirklich verdammt dämlich!

Und wie haben diese Leute auf deine Ansage reagiert?
Lou: (lacht) Das Publikum hat gejohlt und applaudiert. Und dann kamen sofort wieder einige Trottel auf die Bühne und sprangen ohne Musik! Da bleibt die echt die Spucke weg!!! Wenn die Hardcore-Szene größer und populärer wird, dann wird es eben auch schwieriger, gewisse Standards und Werte aufrechtzuerhalten. Aber wegen solchen Sachen werden wir als Band nicht aufgeben und uns auflösen, weil wir angeblich zu populär geworden sind. Wir versuchen lieber gewisse positive Werte zu vermitteln. Deswegen haben wir diesmal auch ENSIGN und INDECISION mit auf Tour genommen, weil beide Bands sehr positive Botschaften vermitteln.

Glaubst du, daß die meisten Leute tatsächlich eure Message verstehen?
Lou: Nein, das glaube ich ehrlich gesagt nicht, da mache ich mir keine Illusionen. Sicherlich gibt es auch viele Kids, die sich um unsere Message kümmern und sich echt Gedanken machen, aber die befinden sich meiner Meinung nach eher in der Minderheit. Aber wir dürfen uns nicht beschweren, da gerade diese Tour sehr gut läuft, was wir in dieser Form bestimmt nicht erwartet haben. Und andererseits kommen jetzt natürlich auch Vorwürfe, dass wir mittlerweile zu populär und kommerziell geworden sind, weshalb uns ein gewisser harter Kern gar nicht mehr hören möchte. Aber wir sind keine kommerzielle Band, bloß weil wir im Schnitt 1000 Leute pro Konzert anziehen. Wir haben nie versucht einen GREEN DAY- oder KORN-Hit zu schreiben, wir sind uns musikalisch eigentlich immer treu geblieben. Daher sind diese Vorwürfe in meinen Augen unberechtigt.

Was hältst du von den Vorwürfen, die Bill Clinton wegen einer gewissen Praktikantin über sich ergehen lassen musste?
Lou: Es passiert so viel Scheiße, Mann! Eigentlich geht dieser Blowjob doch niemanden etwas an, oder? Nur seine Frau vielleicht, weil er die mal wieder betrogen hat. Letztendlich geht es den Republikanern doch nur darum, die nächsten Präsidentschafswahlen im Jahr 2000 zu gewinnen, damit sie nach acht Jahren wieder richtig an die Macht kommen. Und im Prinzip geht es nur um Macht, um nichts anderes! Jeder von diesen ganzen Politikern würde so wie Clinton unter Eid lügen, wenn es um die Macht geht. Sie haben über 60 Millionen Dollar für dieses lächerliche Amtsenthebungsverfahren ausgegeben! 60 Millionen Steuergelder wegen einem kleinen Blowjob! Und was ist mit der Whitewater-Affäre, wo Clinton einige Leute um viel Geld betrogen hat? Darum wurde sich nicht so ausgiebig gekümmert, deswegen sollte er nicht aus dem Weißen Haus gejagt werden! Aber wegen eines Blowjobs schon! Es gibt soviel andere, viel wichtigere Probleme wie z.B. die Gesundheitsreform in Amerika, die im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen sollten. Außerdem war die ganze Sache doch von Anfang an geplant. Denn welche normale Frau hebt ein Kleid mit Sperma drauf über drei Jahre auf? Das kann mir niemand erzählen!

Mir auch nicht! Aber dafür muß die religiöse Rechte nun ihren unschuldigen Kindern erklären, was ein Blowjob ist. Eine sehr amüsante Vorstellung.
Lou: In der Tat. Daran kannst du sehen, welche bizarren Blüten diese ganze Angelegenheit mittlerweile treibt. Die Republikaner haben sich selbst ans Bein gepinkelt.

Was hältst du persönlich von Clinton? Ich frage das, weil du uns vor zwei Jahren erzählt hast, dass du für Ross Perrot gestimmt hast.
Lou: Ich denke immer noch, daß auch der Rest des Landes für Perrot hätte stimmen sollen. Clinton hat zwar auch einige positive Veränderungen gebracht, aber trotzdem wäre Perrot der bessere Mann für dieses Amt gewesen. Ich weiß nicht, aber irgendwie langweilt mich die ganze Politik. Ich hasse Politik! Egal wie gut deine Ansichten und Vorhaben auch sein mögen, sobald du in die politische Maschinerie reingezogen wirst, kannst du alle Ideale und Vorhaben über Bord werfen, da du ständig von irgendwelchen Interessengruppen bedrängt wirst, die dich zu ihrem Instrument machen wollen. Du wirst früher oder später unweigerlich zur Marionette dieser Interessengruppen.

Ein sehr ernstes Interview. Wir sollten uns noch irgend etwas lustiges zum Schluß einfallen lassen.
Lou: Macht euch über meinen Haarschnitt lustig!

Okay: Haha!
Danke für das Interview.

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